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Riskmanagement & IKS News

IKS leicht gemacht

IKS-Leitfäden mit praxiserprobten Grundlagen – für Unternehmen und Gemeinden.

Ein wirkungsvolles Internes Kontrollsystem (IKS) braucht ein klares Konzept – und eine passgenaue Umsetzung. In unserer Beratungspraxis haben sich zwei Leitfäden als besonders hilfreich erwiesen:

  • Für Handels-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen: der Schweizer Leitfaden zum IKS von Pfaff & Ruud

     

  • Für Gemeindeverwaltungen und Organisationen der öffentlichen Hand: der IKS-Leitfaden für Gemeinden von Hunziker et al.

Beide Publikationen bieten strukturierte Herangehensweisen, praxisnahe Beispiele und direkt nutzbare Kontrollmatrizen – angepasst auf unterschiedliche Organisationsrealitäten. Wir setzen beide eigenständig, je nach Kontext, erfolgreich in der Praxis ein.

Für Unternehmen: Der Schweizer Leitfaden zum IKS

Der etablierte Leitfaden von Prof. Dr. Dieter Pfaff und Prof. Dr. Flemming Ruud richtet sich an Unternehmen aller Grössen. Er deckt typische Prozesse in KMU und grösseren Organisationen ab – vom Einkauf über die Produktion bis hin zum Finanzwesen.

Was besonders überzeugt:

  • Klare IKS-Systematik mit Rollen, Prozessen und Kontrollzielen
  • Fallbeispiele aus Industrie, Handel und Dienstleistungen
  • Anwendungsfertige Vorlagen für Risiko-Kontroll-Matrizen
  • Verständliche Sprache für Geschäftsleitung, Revisionsstelle und Mitarbeitende

Der Fokus liegt auf Effizienz, Verantwortlichkeit und wirtschaftlicher Steuerung – abgestimmt auf privatwirtschaftliche Organisationen.

Dazu stehen exemplarische Risiko-Kontroll-Matrizen sowie eine Checkliste im Internet auf der Homepage von veb.ch zum Download bereit.

Diese Hilfsmittel können an die individuellen Unternehmensgegebenheiten angepasst und zur Dokumentation des IKS eingesetzt werden. Ein einfaches kompaktes und aktuelles Hilfsmittel für alle Organisationen.

Für Gemeinden und öffentliche Organisationen: Der IKS-Leitfaden von Hunziker et al.

Der Leitfaden „IKS für Gemeinden“ wurde speziell für die öffentliche Hand entwickelt. Er berücksichtigt Verwaltungsstrukturen, politische Verantwortung und rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. GKG, HRM2, IPSAS).

Das macht ihn besonders relevant für:

  • Gemeinden, Städte und Zweckverbände
  • Stiftungen oder NPO mit öffentlicher Finanzierung
  • Aufsichtsgremien und Führungsverantwortliche der öffentlichen Hand

Er bietet:

  • Ein für die Verwaltung adaptiertes IKS-Modell
  • Hinweise zur pragmatischen Umsetzung auch in kleineren Gemeinden
  • Beispiele zu Themen wie Subventionskontrolle, Rechnungsfreigabe, Personaldossiers
  • Verknüpfung mit bestehendem Rechnungswesen und Führungsinstrumenten

Der Fokus liegt auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Gemeinwohlverantwortung.

Ob privat oder öffentlich: Ein digitales IKS entfaltet mehr Wirkung

Sowohl Unternehmen als auch Verwaltungen stehen vor ähnlichen Herausforderungen:

  • Risiken werden zwar erkannt, aber nicht systematisch dokumentiert
  • Kontrollen sind vorhanden, aber nicht nachvollziehbar zugeordnet
  • Zuständigkeiten sind definiert – aber nicht sichtbar oder überprüfbar

Ein digitales IKS schafft hier entscheidenden Mehrwert:

✅ Echtzeit-Transparenz

✅ Automatisierte Aufgabenverteilung

✅ Prüfbarkeit und Dokumentation

✅ Flexibles Controlling – auch für Aufsichtsgremien

Fazit: Zwei Wege – ein Ziel

  • Für private Unternehmen ist der Schweizer Leitfaden zum IKS der ideale Einstieg.
  • Für Gemeinden und Organisationen der öffentlichen Hand bietet der IKS-Leitfaden von Hunziker et al. passgenaue Unterstützung.

Beide Leitfäden sind unabhängig voneinander einsetzbar – und bieten konkrete Orientierung für ein wirksames Internes Kontrollsystem in unterschiedlichen Welten.

Tipp: Die beste Wirkung entfaltet ein IKS, wenn es digitalisiert, aktiv gepflegt und mit Führung verbunden wird. Gerne zeigen wir Ihnen, wie das in Ihrer Organisation aussehen kann.

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  • Lückenlose Nachvollziehbarkeit der Kontrolltätigkeit
  • Sicherstellung des nahtlosen Übergangs bei Personalwechsel
  • Stärkung der Auftragsverbindlichkeit und –Verlässlichkeit
  • Schutz der Datenintegrität
  • Transparenz und Cockpit-Sicht für Leitungsorgane
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